Software AG: stabiler Start ins Geschäftsjahr 2009

Software AG startet stabil in das Geschäftsjahr 2009

Konzernumsatz wächst um 4 Prozent auf 165,3 Mio. Euro - Produktumsatz steigt um 7 Prozent auf 122,5 Mio. Euro - Mehrheitsbeteiligung an Leipziger Softwareschmiede itCampus als strategisches Investment - Wachstums-Prognose 2009 bestätigt

Die Software AG (Frankfurt TecDAX: SOW) zeigte im ersten Quartal 2009 eine stabile Entwicklung angesichts der globalen Wirtschaftskrise. Der Konzernumsatz (IFRS ungeprüft) belief sich auf 165,3 Mio. Euro (Vj. 159,4 Mio. Euro). Dies entspricht einem Wachstum von 4 Prozent. Der margenträchtige Produktumsatz wuchs um 7 Prozent auf 122,5 Mio. Euro (Vj. 114,8 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 6 Prozent auf 38,1 Mio. Euro (Vj. 36,0 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss konnte ebenfalls um 14 Prozent auf 25,6 Mio. Euro (Vj. 22,5 Mio. Euro) gesteigert werden. Die Software AG hält angesichts des bisherigen Geschäftsverlaufs ihre Prognose für das Gesamtjahr 2009 aufrecht. Demnach soll der Umsatz um 4 bis 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen.

Die Software AG konnte unter Berücksichtigung der anhaltenden Wirtschaftskrise ein zufriedenstellendes erstes Quartal 2009 erzielen. Die starke Zunahme des Produktumsatzes ist Zeichen des robusten Geschäftsmodells und der breiten globalen Präsenz der Software AG. Der Zuwachs kommt vornehmlich aus der Ausweitung des nachhaltigen Wartungsgeschäfts, das um 23 Prozent auf 73,2 Mio. Euro gestiegen ist. Das Geschäft mit Dienstleistungen lag dagegen mit 42,3 Mio. Euro um 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dies entspricht dem Branchentrend der IT-Dienstleister.

itCampus-Beteiligung: Ausbau der Forschungskapazität in Deutschland

Zum 31. März 2009 waren 3.640 Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitstellen) bei der Software AG beschäftigt gegenüber 3.426 im Vorjahr (+ 6 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten stieg dabei in Deutschland um 13 Prozent auf 851 (Vj. 755) und außerhalb Deutschlands um 4 Prozent auf 2.789 (Vj. 2.671). Der starke Anstieg der Mitarbeiterzahl in Deutschland ist insbesondere durch die Mehrheitsbeteiligung am Leipziger Softwareunternehmen itCampus Anfang März bedingt.

Im ersten Quartal 2009 übernahm die Software AG 51 Prozent des mitteldeutschen Software- und Systemhauses itCampus. Durch diesen Einstieg werden insbesondere die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland ausgebaut. Auch mit der neuen Mehrheitsbeteiligung, die über eine Kapitalerhöhung bei itCampus erreicht wurde, agiert die Leipziger Softwareschmiede weiterhin als eigenständiges Unternehmen.

Prognose für 2009 unverändert

Die Software AG will ihren profitablen Wachstumskurs konsequent weiterverfolgen. Eine normale Saisonalität im Geschäftsjahr 2009 vorausgesetzt, wird das zweite Quartal stärker ausfallen und einen höheren Umsatz mit sich bringen als das erste Quartal. "Die bestehende Pipeline lässt für das Gesamtjahr weiterhin ein Umsatzwachstum zwischen 4 und 8 Prozent erwarten", sagt Karl-Heinz Streibich. Dazu werde insbesondere das Wartungsgeschäft mit einer zweistelligen Wachstumsrate beitragen. Für das Projektgeschäft wird konjunkturbedingt ein geringeres Wachstum erwartet. Sollte die Konjunktur jedoch wie prognostiziert im zweiten Halbjahr wieder anziehen, bieten sich insbesondere im Projektgeschäft und somit auch für Professional Services zusätzliche Potenziale. Die EBIT-Marge soll im Gesamtjahr bei 24,5 bis 25,5 Prozent liegen. Dafür wurde im ersten Quartal mit einer Margenverbesserung von 50 Basispunkten bereits eine Grundlage geschaffen.

Die vollständige Pressemeldung zum Quartalsabschluss 1/2009 der Software AG finden Sie hier